Fragen und Antworten aus anthroposophischer Medizin, Pädagogik und Erwachsenenbildung

 

 

  

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

Christof Wiechert

Pädagoge, Leiter der Pädagogischen Sektion am Goetheanum Dornach

Geboren 1945. Waldorfschüler in Den Haag (NL). Nach dem Studium der Pädagogik und der Geographie war er während 30 Jahren Lehrer an der Waldorfschule Den Haag. In dieser Zeit Mitbegründer des staatlichen Waldorflehrerseminars in den Niederlanden. Viele Jahre Vorstandsmitglied der Anthroposophischen Gesellschaft in den Niederlanden. Er entwickelte gemeinsam mit Ate Koopmans den Kurs „Die Kunst der Kinderbesprechung“. Rege Vortragstätigkeit im In- und Ausland. Seit September 1999 in der Leitung der Pädagogischen Sektion tätig, im Oktober 2001 wurde er zum Leiter der Sektion berufen. Er ist verheiratet und Vater von 5 Kindern.

'Wenn der Ofen kalt ist.' Und am Ende des Tages; 'Den Ofen heizen'

Zur Burnoutfrage gibt es nicht nur eine Antwort. Aber sicher ist, dass ein grosser Teil der Phänomene, die zum Burnout führen, mit Fremdbestimmung zusammenhängen. Die eigentliche biographische Aufgabe des Menschen in unserer Zeit ist die Selbstbestimmung. Die postindustrielle Zivilisation hat viele Qualitäten, um Selbstbestimmung tatkräftig zu erschweren, wenn nicht gar zu verhindern. In diesem Spannungsfeld ist der Mensch vermehrt auf wirksame Formen eines «Selfmanagements» angewiesen, also eines «sich selbst an die Hand Nehmens». Übungen aus dem anthroposophischen Schulungsweg sind, wenn angewandt, wirksame Helfer.

Die Themen der Workshops

Menschen am Morgen und am Abend; den Unterschied fruchtbar machen
Hier ist nicht der Gegensatz Morgenmenschen-Abendmenschen gemeint, sondern die Tatsache, dass jeder Mensch morgens anders ist als abends. Diese Erkenntnis kann man sich zu nutze machen.

Menschen leben nach aussen und nach innen; ein bedeutungsvoller Gegensatz
Hier liegt die Wurzel zur Erkenntnis des eigenen Temperamentes.
Das kann mich in der Lebensgestaltung hindern oder auch fördern, je nach dem.

Der obere und der untere Mensch; ein spannungsreiches Verhältnis
Der intellektuelle Mensch mit seinen Fähigkeiten lebt fast immer im Gegensatz zum handelnden Menschen; die Aufgabe ist, soviel Selbsterkenntnis aufzubringen, dass beide sich gegenseitig annähern.

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Christof Wiechert


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